Seniorenheim Pflegeheim Checkliste Wissen A-Z
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Wissen A


Angemessene Pflege
Das Pflegestadium bzw. die Qualität der Pflege, die vor der optimalen Pflege angesiedelt ist nennt man Angemessene Pflege. Hierbei kommt zunehmend mehr individuelle Pflege hinzu und der Mensch wird auch als solches mit den Bedürfnissen wahrgenommen. So werden also den persönlichen Bedürfnisse und auch den Gewohnheiten der Bewohner nachgegangen. Über den zustand und die Fortschritte werden Angehörige in regelmäßigem Turnus unterrichtet. Hier ist auch eine Einbindung der Angehörigen innerhalb der Pflege bei Wunsch und vorhandenen Möglichkeiten der Einrichtung gegeben. Der Alltag wird auf die Lebenssituation der Bewohner/in abgestimmt. So werden abgestimmte Unterstützungen und Beratung vollzogen, die auch den Inhalt der Pflege als solches umfassen. Die betreute Person wird dabei über Notwendigkeiten der durchgeführten Tätigkeiten unterrichtet und bekommt so notwendige Informationen über alles was die Pflege umfasst. Hierzu gehört also auch eine aktive und persönlich abgestimmte Kommunikation und Orientierung zum Menschen. Aktivitäten werden gepflegt, nicht nur TV sondern auch ein abwechslungsreiches Angebot mit Spiel und Arbeit (Bsp. Gartenarbeit). Dies führt zu einer inneren Befriedigung und vollendetes Erleben des Alltags mit einem kompletten Dasein als anerkannter Mensch. Umgekehrt kann aber auch dem Wunsch nach Ruhe entsprochen werden, dies ist ebenso realisierbar, es gibt keine Zwangsaktivitäten, sondern individuelle Maßnahmen (hier: Aktivität). Die Besprechungen in der Einrichtung werden mit allen Pflegebeteiligten durchgeführt. Dabei wird jeder Bewohner separat besprochen und eine einzelne Pflegeplanung installiert. Die hierbei festgelegten Maßnahmen werden umgehend an Angehörige weitergeleitet und so erfahren sie alle Umfänge zu Art und Zweck der Pflege.