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Essen auf Rädern
Bereits über 60 Jahre alt ist die Idee "Essen auf Rädern" und wurde in England erfunden (1943). Der Begriff hat sich in Deutschland gewandelt und ist nun eher unter "Menüservice" zu finden, der ursprüngliche Begriff aus der Mode gekommen ist. Inhalt ist ganz einfach der Service, dass Essen (Mittagessen , Abendessen usw.) direkt ins Haus zu bringen.

Welche Vorteile hat der Service?
Es entfällt das Kochen, Einkaufen, der Abwasch. Dies ist gerade für Kranke und alte Menschen eine soziale Einrichtung auf die oftmals gar nicht verzichtet werden kann. Das spiegelt sich auch in Zahlen wider, denn ca. 300.000 Menschen nutzen den Service und lassen sich das Essen nach Hause liefern. Dienstleister sind überwiegend örtliche Anbieter von denen es beinahe 2.000 bundesweit gibt.

Welche örtlichen Anbieter gibt es?
Beste Adresse ist das Seniorentelefon oder die Stadtverwaltung.

Wer bringt das Essen auf Rädern überregional?
Soziale Einrichtungen und Hilfsorganisationen bieten den Menübringdienst überregional an. Bekannteste Anbieter:
- Arbeiter-Samariter-Bund: Mahlzeitendienst
- Das Deutsche Rote Kreuz (Menübringdienst des DRK)
- Diakonie (Mahlzeitendienste)

Der Service
Service zeigt sich auch bei der Vertragsgestaltung. Bei Essen auf Rädern zeigt sich ein guter Lieferant dahingehend, dass er keine Verträge kennt und kein Wochenende. Hier ist der Kunde König und kann kurzfristig bestellen und abbestellen. Organisatorische Gründe machen es manchmal notwendig, dass die Auswahl der Gerichte eine Woche im Vorfeld stattfinden muss. Die Lieferung des Essens erfolgt überwiegend in einer Aluminiumschale, die durch eine Styroporbox warmgehalten wird. Diese Zusatzleistungen sollten alle ohne Aufpreis möglich sein.