Seniorenheim Pflegeheim Checkliste Wissen A-Z
.

Gehhilfen für Senioren werden in zwei Kategorien unterschieden

1. Gehhilfen bei Gehbehinderung
Gehhilfen für Personen mit Gehbehinderung sind in entsprechenden Verzeichnissen bzw. Normen definiert.

1.1 Definitionen im Hilfsmittelverzeichnis der GKV
Hier werden die Produktgruppen 10.46, 10.50 und 10.99 geführt.
1.2 Definitionen nach EN ISO 9999
Die Norm EN ISO 9999 Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen – Klassifikation und Terminologie bietet einen Überblick über Produkte, die als Hilfsmittel für behinderte Menschen eingesetzt werden. Hier werden zwei Untergruppen geführt, die sich in einem Arm gehandhabte Gehhilfen und mit beiden Armen gehandhabte Gehhilfen unterscheiden.
1.3 Kurze Einzelbeschreibungen
Dies sind zum Beispiel, wie der Name schon sagt, Umschreibungen für einzelne Hilfsmittel wie ein Gehwagen, Rollator oder Gehgestell.
1.4 Normen
Hier gibt es die europäische Norm EN ISO 11199.

Gehstöcke
Rollatoren für Senioren


2. Gehhilfen ohne Gehbehinderung
Gehhilfen für Personen ohne Gehbehinderung können unterschieden werden nach dem Zweck ihres Einsatzes (z. B. Spazierstock oder Wanderstock) und nach ihrer Beschaffenheit – Material, Herstellungsweise, Ausführung einzelner Einzelmerkmale u. a. – (z. B. Bengalas de Gestaçô, Derbystock, Fritzstock, Knotenstock, Teleskopstock, Ziegenhainer). Bei einer Unterscheidung (Klassifikation) können Besonderheiten sowohl hinsichtlich des Einsatzzwecks als auch hinsichtlich der Beschaffenheit zugleich zum Tragen kommen (z. B. beim Bergstock oder bei einer Reihe anderer Gehhilfen).

Quelle: Auszugsweise aus: http://de.wikipedia.org/wiki/EN_ISO_9999 und http://de.wikipedia.org/wiki/Gehhilfe#Gehhilfen_bei_Gehbehinderung