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Lange Schlafen
Lange bekannt ist die Tatsache, dass Tiere eine höhere Lebenserwartung haben, wenn sie im Laufe des Tages viel schlafen oder dösen. Untersuchungen haben ergeben, dass auch bei lang schlafenden Menschen die Leistungsfähigkeit steigt. Auf längere Zeit gesehen, sind Langschläfer oft auch gesünder, als Menschen, die kaum Schlaf bekommen.

Welche Krankheiten können auftreten?
Chronischer Schlafmangel lässt den Körper schneller altern und verkürzt das Leben. Viele Alterskrankheiten, wie Übergewicht, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck treten schneller auf. Bei Schlafmangel können Depressionen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, sowie Angst, Reizbarkeit und Erschöpfung vorkommen. Je nach Typus (Morgentyp oder Abendtyp) ist die Leistungsfähigkeit früh am Morgen oder abends am höchsten. Während des Schlafes laufen bestimmte Stoffwechselvorgänge ab, die dem Körper physiologische Erholung geben.

Wie lange soll die Schlafdauer sein?

Das Schlafbedürfnis ist bei jedem Menschen unterschiedlich und liegt zwischen 4 und 10 Stunden. Bei den meisten Menschen stellt sich nach 7 bis 8 Stunden Schlaf ein Ruhe- und Frischegefühl ein. Die Tiefschlafphase ist bei beiden Typen gleich lang. Der Schlaf wird bei Kurzschläfern nur intensiver, da die tiefen Schlafphasen zunehmen und sich die leichteren Schlafphasen und REM-Schlafphasen verringern. Bereits nach 5 Stunden kann sich der Körper regenerieren. Schlaf-Qualität ist dabei wichtiger als Schlafmenge.