
Sichere
Pflege
Bei
der Pflegequalität werden vier Stufen unterschieden. Die
schlechteste Versorgung ist hierbei die gefährliche Pflege.
Danach kommt die Sichere Pflege, die oftmals als Routine bezeichnet
wird. Bei der sicheren Pflege wird der Mensch zwar versorgt, jedoch
bleibt es aus dass die vorhandenen Selbständigkeiten gepflegt
und weiterentwickelt werden. Dies führt dann zum Abbau der Selbstständigkeit
im Alltag. Besonders frustrierend für die gepflegten Menschen
ist es, wenn sie vollkommen bewusst erleben dass für Sie wichtige
persönliche Gewohnheiten nur Berücksichtigung finden, wenn
der weitere Ablauf des Pflegepersonals nicht dadurch beeinträchtigt
wird. Bei der Mitwirkung der Servicepflegekräfte in der Rehabilitation
werden bei den pflegerischen Abläufen eine schematische aber
korrekte Pflegebehandlung realisiert. Wichtig für die soziale
Einbindung ist vor allem die Kommunikation, das Eingehen auf Bedürfnisse
im psychischen als auch sozialen Bereich. Hier findet man häufig
eine Abhängigkeit des Pflegenden zu seiner Pflegekraft vor, d.h.
der Betroffen empfindet es als Belastung und wird dadurch natürlich
wenig angeregt, da dieser den Heimgewohnheiten und damit einhergehenden
Regeln unterworfen ist. Daher gibt es auch in Bezug auf Aktivitäten
nur strukturierte Abläufe, um Animationen herbeizuführen.
Probate Mittel ist hier der Fernseher. Die Pflege von Interessen oder
sogar Hobbygruppen benötigen zu viel Aufwand und findet man in
der sicheren Pflege nicht vor. Die Organisation rund um die Bewohner
der Einrichtung wird gewährleistet, so jeder Bewohner individuell
erwähnt und besondere Feinheiten besprochen. Diese Informationen
werden dann, wiederum nach Schema "F", an die Angehörigen
weitergegeben. Neben diesen beiden Pflegequalitäten gibt es dann
noch die Angemessene Pflege sowie die optimale Pflege.
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