Seniorenheim Pflegeheim Checkliste Wissen A-Z
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 Wissen W


Wahrnehmung
der Senioren
Die ersten Sehprobleme treten mit Anfang 40 bei Normalsichtigen auf. Oftmals wird dann der Einsatz einer Brille notwendig, der einen Einschnitt in die Lebensqualität der Betroffenen bedeutet. Nicht nur dieser Grund ist es, die Wahrnehmung von Informationen so einfach und transparent darzustellen. Bei der visuellen Präsentation in Tageszeitungen, Werbungen oder vor allem auch im Internet werden meistens zwei Hauptfehler gemacht.

1. Die Schriftarten sind zu klein
Ein bekanntes Problem, jedoch wird trotzdem daran kaum gearbeitet. Dies betrifft oftmals Verpackungen von Lebensmitteln. Jedoch wird auch im Internet bei vielen Internetangeboten so viel Information hingepackt, dass letztlich die Schriftgröße darunter leidet. Eine ordentliche Wahrnehmung und Unterscheidung der relevanten Informationen ist damit nicht mehr gegeben.

2. Botschaften sind zu dunkel und reizüberflutet
Schwarze Hintergründe (Bsp. Internetseiten oder in Illustrierten) sind für das ältere Auge nicht mehr wahrnehmbar. Da hilft auch keine passende Brille. Dazu kommen die zu schnellen optischen Reize die die Senioren überfordern. Der größte Teil der Bevölkerung ermüdet dabei und schaltet wegen fehlender Wahrnehmung einfach ab.

3. Lautstärke
Die schlechte Wahrnehmung setzt sich bei der zu hohen Lautstärke weiter fort, hier z.B. die Konzertmusik. Nebengeräusche können zudem nicht mehr gefiltert werden, eine ruhigere Umgebung führt zu einem besseren Ergebnis.

4. Schwerpunkt der Wahrnehmung
Der Unterschied zwischen alt und jung kommt besonders bei anspruchsvollen Veranstaltungen Bedeutung. Junge Menschen haben, oft aus Zeitmangel, nur Interesse an den Fakten, alte Menschen sind an Tieferführenden Hintergrundinformationen interessiert.