Der nicht erholsame Schlaf im Alter und seine Auswirkungen
Der
veränderte Tagesablauf ist vor allem durch geänderte Lebensumstände
bedingt. Hauptgrund ist hier oftmals das Ausscheiden aus dem aktiven
Arbeitsleben. Der geänderte Ablauf dieses Rhythmus führt
dann zunächst zu einer Umgewöhnung und Umorganisation
im nun etwas passiveren Seniorenalltag. Daher ist es sinnvoll im
Vorfeld des Rentenalters sich darüber Gedanken zu machen wie
man seine dann exorbitante Freizeit denn auch füllen kann.
Der Ausbau von sozialen Kontakten kann eine Seite aber nicht alles
sein, denn vor allem die Definition von eigenen Hobbys und anderen
Beschäftigungen ist hier wichtig. Wenn derjenige es nicht schafft
diese Lücke(n) auszufüllen kann es ein Grund sein warum
sich ein "nicht erholsamer Schlaf" einstellt.
Aber
was verbirgt sich unter dieser Bezeichnung des "nicht erholsame
Schlafes" eigentlich?
Vor allem im Alter ab 60 Jahren gibt es dieses Phänomen, das
sich in unterschiedlichen Schlafstörungen äußern
kann. Dabei sind hauptsächlich Störungen beim Einschlafen
und Aufwachen während der Nacht die Probleme die zu einer Beeinträchtigung
der Leistungsfähigkeit führen können. Als wirklich
wissenschaftlich fundiert ist dass im fortgeschrittenen Alter eine
Tendenz zu oberflächlicher und unruhigerer Nachtruhe festzustellen
ist.
Wodurch ist dies
bedingt?
Man wird nicht jünger und sammelt ganz natürlich auf dem
Lebensweg das ein oder andere Zipperlein ein. Diese kleinen oder
größeren Krankheiten stören die Nachtruhe. Im Alter
klagt man oftmals und weit verbreitet über Schmerzen in den
Gliedmaßen oder Defizite, die durch das Herz- und Kreislaufsystem
resultieren (Bsp. Herzerkrankungen). Entzündliche Gelenkerkrankungen
wie Arthritis sind ebenfalls keine Seltenheit. In der heutigen Zeit
gibt es aber auch immer mehr zunehmend Beeinträchtigungen,
die durch Umwelteinflüsse hervorgerufen werden. Daher werden
die Menschen im Alter anfälliger für Asthma oder Vorstadien
dieser Krankheit (Bsp. Heuschnupfen) und stören so das lange
Schlafen und Durchschlafen in der Nacht.
Eine Massenkrankheit ist quasi schon die Schlafapnoe, die mit wiederholten
Atemaussetzern für ungewollte Wachzeiten führt. Natürlich
führen nicht nur krankheitsbedingte Auswirkungen zu einer Störung
der Nachtruhe sondern auch soziale Einflüsse. So kann der Tod
oder Krankheit von Bekannten, Freunden oder Verwandten einen erheblichen
Einschnitt in den Lebensablauf darstellen. Hier bedarf es dann vorzugsweise
externer Unterstützung (Verwandtschaft oder aber psychologische
Beratung) damit es nicht in eine andere Krankheit führt, hier
zum Beispiel in eine Depression. Sollten Sie eine längere Zeit
nicht zu einem kontinuierlichen Schlafrhythmus kommen ist der Gang
zum Arzt hier die richtige Indikation, die sie nicht scheuen sollten.
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