
Sehen im Alter
Es ist ein normaler
Prozess dass das Sehen im Alter schlechter wird, man nennt es schlicht
Altersweitsichtigkeit. Kann man bis Ende 40 noch ganz normal lesen,
so verschlechtert es sich ab dem 50. Lebensjahr zunehmend. Die Zeitung
hält man dann immer weiter weg, um die Buchstaben noch scharf
fokussieren zu können. Auch in der Dämmerung oder bei
viel Lichterglanz (Bsp. Weihnachtszeit) gibt es Probleme mit dem
Sehen.
Wann wird es gefährlich?
Vor allem für
Autofahrer- und Autofahrerinnen, die weiterhin mobil sein möchten
ist es mitunter eine riskante Sache. Daher sollte, wenn der Mangel
nicht behoben werden kann, auf Fahrten in Dunkelheit verzichtet
werden um sich und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Was kann man dagegen tun?
Das verminderte Sehen
in der Dunkelheit kann vielleicht einfach nur auf einen Mangel an
Vitamin A zurückzuführen sein. Dies ist jedoch nicht das
einzige Problem, das die Augen im zunehmenden Alter alltäglich
mitbringen. Gegen die abnehmende Sehkraft auf kurzer Distanz kann
man sich mit einer Lesebrille arrangieren. In der heutigen Zeit
ist die Brille wieder als Modeaccessoire etabliert und somit ein
adäquates Mittel um dieses Defizit zu beheben.
Wer kann mir helfen?
Fragen Sie Ihren
Augenoptiker nach einer Nahbrille gegen Altersweitsichtigkeit. Der
Optiker wird mit Ihnen einen ausführlichen Test durchführen
und kann Ihnen die besten Empfehlungen, individuell auf Ihre Sehschwäche
ausgerichtet, geben. Hier wird auch geprüft ob Sie nur im Nahbereich
oder dazu auch beim Sehen in der Ferne Probleme beim haben. Ist
dies der Fall, kann man gleich eine Mehrstärkenbrille anfertigen
lassen, die ein geteiltes Sehfenster hat. Eine weitere Alternative
ist die Gleitsichtbrille, die stufenloses Sehen ermöglicht,
nachteil hier ist ggf. das Auftreten von Verzerrungen. Letztlich
stehen auch noch Kontaktlinsen
für Senioren zur Auswahl (auch mit Gleitsichtfunktion),
was allerdings für Kontaktlinsenanfänger im Alter zum
einen eine enorme Disziplin des täglichern Wechselns erfordert
und zum anderen auch die Lernfähigkeit des Auges zur richtigen
Nutzung voraussetzt. Gehen Sie daher vertrauensvoll zu Ihrem Optiker
und lassen Sie sich über die Möglichkeiten beraten. Ob
es dabei nun eine Brille oder ein Kontaktlinsenmodell werden wird
ist vollkommen egal, wichtig ist dass Sie wieder ein verbessertes
Sehen in Ihrem Alter erlangen.
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