Der Sex gehört bis ins hohe
Alter zum Alltag
Der Sex im Alter
ist nicht mehr auf das "Küsschen von Oma auf Opas Wange"
beschränkt, dieser Blümchensex hat ausgedient. Vor allem
Frauen sind hier ungezwungener als noch vor einigen Jahrzehnten.
In Amerika zeigen Studien dass erst ab einem Alter von 75 Jahren
die sexuelle Aktivität abnimmt. Der Grund dieser sinkenden
Aktivität ist jedoch nicht auf ein abnehmendes sexuelles Interesse
oder Bedürfnis zurückzuführen sondern einfach in
der Tatsache begründet dass sich die Männer in der Anzahl
reduzieren. Diese Erklärung hätten jüngere vielleicht
nicht erwartet, jedoch sollten Sie mal eine Gruppe älterer
Frauen zu diesem Problem befragen und sie werden überrascht
sein wie viele Ihnen dieses eklatante Problem bestätigen werden.
Im Altersabschnitt gibt es das Problem noch nicht so gravieren,
denn zwischen 55-65 Jahren haben die Partner regelmäßig
Geschlechtsverkehr und selbst unter den 65-75 Senioren gibt rund
50% an noch regelmäßig der aktiven Liebe zuzusprechen.
Dies zeigt dass Senioren heute viel ungezwungener mit dem Thema
Sex umgehen als je zuvor, Ihre Wünsche und Bedürfnisse
ansprechen und es daher auch im fortgeschrittenen Alter weiterhin
zur sexuellen Aktivität kommt.
Attraktivität des Themas Sex
für das Alter
Kritisiert man vor
allem die Werbeindustrie dass überwiegend mit jugendlichen
Models geworben wird, so hat dieses für die ältere Generation
durchaus einen positiven Effekt. Die Senioren achten hierdurch verstärkt
das Erscheinungsbild, das heute sportlich, attraktiv und fit zu
sein hat. Dazu werden Fitnessstudios aufgesucht und sportliche Kleidung
gewählt um weiterhin der Konkurrenz gewachsen zu sein. Auf
den Straßen Europas sieht man heute mehr Senioren mit Jeanshosen
als je zuvor. Auch die gesunde Ernährung ist ein weiterer Aspekt,
der nicht zu vernachlässigen ist. Mit dieser Drucksituation
muss man jedoch umgehen können und einen entspannten Mittelweg
parallel zum Jugendwahn entwickeln.
Das Sexverhalten ändert sich
im Alter
Wenn sich die Aktivität
erst in späteren Lebensabschnitten reduziert, so verändert
sich jedoch schon die Art der Sexualität mit steigendem Alter.
Die Spontanität, Schnelligkeit und Heftigkeit nehmen ab ohne
jedoch an Genuss während des Akts Einbußen zu bemerken.
Andere Qualitäten spielen sich in den Vordergrund. So werden
Zärtlichkeiten und intensivere Berührungen wichtiger und
machen die Intimität aus.
Welche Probleme gibt es beim Sex
im Alter?
Ohne Umschweife sind
die größten Probleme gesundheitlicher Art. Eklatante
Hinderungsgründe beim Sex sind dabei Diabetes, Bluthochdruck
und Prostataleiden aber auch Erektionsstörungen oder zu wenig
Gleitfähigkeit im weiblichen Geschlechtsorgan können hinderlich
sein. Das größte Problem
bei der Sexualität im Alter ist jedoch das Massenphänomen
"Stress". Der Jugendwahn verlangt das unabdingbare Leistungsvermögen
und das natürlich in jeder Lebenslage. Nehmen sich Senioren
diesem in der Werbeindustrie produziertem Anspruch kann es zu einer
starken Verunsicherung kommen. Wenn der jeweilige Partner eben erst
nach längerer Zeit zum Orgasmus kommen kann ist das kein Problem.
Es ist nur notwendig dass man darüber spricht, denn der richtige
Partner/-in wird daraus kein Thema machen und man kann vielleicht
sogar darüber lachen. Wird jedoch nicht darüber gesprochen
kann es bei der Frau zu einem Gefühl verminderter Attraktivität
führen was wiederum zu einem Teufelskreis in der Partnerschaft
führen kann. Es ist eigentlich ganz einfach so etwas zu umgehen,
denn beide Partner müssen nur akzeptieren dass sich das ein
oder andere beim Sex im Alter verändert. So gibt wieder mehr
Freude bei der Sexualität und nicht unausgesprochene Frusterlebnisse.
Grundregeln hierfür sind daher: Gelassenheit und viel Humor,
nichts muss alles kann.
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